Erfolgreich Barschangeln – aber wie? | VIP Bait

Erfolgreich Barschangeln – alles, was es zu wissen gibt

Den meisten Angler – ganz gleich, ob Anfänger oder Profi – macht das Barschangeln deshalb so viel Spaß, weil sie bei diesem gefräßigen Räuber immer wieder verschiedene Köder und Angeltechniken ausprobieren können. Barsche sind nämlich äußerst neugierig und lassen sich gut locken. Da sie in sehr vielen unterschiedlichen Gewässern vorkommen, ist die Chance, beim Barschangeln erfolgreich zu sein, relativ hoch. Worauf Sie bei Ihrer Ausrüstung trotzdem achten sollten und was den Barsch ausmacht, Erzählen wir Ihnen in diesem Beitrag!

Das erfahren Sie in diesem Beitrag

  • Die Besonderheiten des Barsches
  • Richtige Ausrüstung zum Barschangeln
  • Technik zum Barschangeln
  • Wo kann man am besten Barsche angeln?

Die Besonderheiten des Barsches

Äußerlich ist der Barsch – genauer gesagt der Flussbarsch – unverwechselbar. Seine Schuppen sind seitlich von dunklen Streifen überzogen, die vom Rücken zum Bauch spitz zulaufen. Die orange-roten Brust- und Bauchflossen zeichnen sich deutlich von der restlichen Färbung ab. Die Stacheln der Rückenflosse, die ihm auch den Namen Stachelritter eingebracht haben, können sich richtig in die Haut setzen, wenn man den Räuber falsch anpackt. 

Die Raubfische können bei perfekten Bedingungen bis zu 60 cm lang werden. Allerdings sind diese Exemplare meist auch schon über 15 Jahre alt, da der Barsch sehr langsam wächst. Die durchschnittliche Größe liegt bei ca. 20 - 30 cm. Weitere interessante Fakten über den Barsch:

  • lateinischer Name: Perca fluviatilis
  • sehr gutes Sehvermögen
  • schwimmen in Gruppen
  • fressen auch Artgenossen
  • kommen in Deutschland in fast allen Gewässern vor

Auf Barsche zu angeln macht vielen Anglern wirklich viel Spaß, da die Angler – egal ob Anfänger oder Profi – viel ausprobieren können. Was sie dabei beachten müssen, erklären wir im Folgenden. 

Richtige Ausrüstung zum Barschangeln

Abgesehen vom üblichen Angelzubehör wie Zange zum Haken-Lösen, Knüppel, Eimer und Co. benötigen Sie zum Barschangeln natürlich eine Rute, eine Rolle mit Schnur, Köder und ein Vorfach. Barsche beißen vorsichtig und eher zögerlich. Gleichzeitig sind sie sehr neugierig. Die einzelnen Angel-Komponenten sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Filigrane Köder sowie eine dünne Schnur und ein leichtes Wurfgewicht machen es einfacher, den Biss zu erspüren. 

Die Angelschnur sollte bei einer Stärke von 0,9 bis 0,12 mm liegen. Beim Wurfgewicht reicht ein Blei bis 15 Gramm aus. Der Köder kann dabei ein Wurm, ein Wobbler oder aber auch ein Gummifisch sein. Wichtig ist, dass der Kunstköder gut ins Maul des Barsches passt. Deshalb reicht eine Größe von maximal 10 cm aus. Action Shads sind durch ihre starke Beweglichkeit am besten geeignet. 

Technik zum Barschangeln

Zu den beliebtesten Angeltechniken beim Barschangeln gehören der Drop Shot Rig, Carolina Rig oder das Jiggen. Der Drop Shot ist deshalb so beliebt und erfolgreich, weil der Köder längere Zeit an einer Stelle positioniert werden kann und auf diese Weise sehr naturgetreu als Beute wahrgenommen wird. Haben Sie einen Spot entdeckt, wo sich viele Barsche tummeln, kann diese Methode schon ausreichen, um so einige Fische an den Haken zu bekommen. 

Trotz ihres vorsichtigen Verhaltens, sind Barsche Jäger. Deshalb reagieren sie auch auf starke Bewegungen entsprechend interessiert. Hier kommt das Jiggen ins Spiel. Dem Stachelritter wird enormer Futterneid zugesprochen. Entdecken Sie einen Schwarm, heißt es handeln. Denn der Barsch will seine Beute, bevor sie ein Artgenosse bekommt. Der Futterneid geht sogar so weit, dass größere Barsche die kleinen fressen, wenn sie gerade auf Beutezug sind.

Die Mundpartie des Barsches ist sehr weich. Das heißt, dass Sie beim Drill besonders aufpassen müssen. Zu starkes Zucken und Ziehen kann dazu führen, dass Sie Ihren Fang verlieren. Gehen Sie mit Gefühl ran und geben Sie beim Einholen etwas Schnur nach. Dafür eignen sich Ruten mit weicher Spitze sehr gut.

Wo kann man am besten Barsche angeln?

Barsche mögen Gewässer, in denen es Strukturen gibt. Damit sind Felsen, Kanten, Totholz und sonstige Unebenheiten im Wasser gemeint, um die der Räuber herumschwimmen kann. Dabei können das stehende oder auch fließende Gewässer sein. Zu finden sind Barsche oft in Häfen, an Bootsstegen, im Uferbereich und überall da, wo es für sie kleine Futterfische gibt. Die Räuber sind gern in Gruppen unterwegs. Gut für Sie – denn so haben Sie immer gute Chancen, einen oder mehr an die Angel zu kriegen. 

Tatsächlich ist Barschangeln das ganze Jahr über möglich. Die beste Zeit allerdings beginnt im Herbst. Zur besten Tageszeit kann man keine pauschale Aussage treffen. Es zeigt sich jedoch immer wieder, dass die Räuber in der Dämmerung – morgens und abends – am aktivsten sind.

Die Laichzeit des Barsches ist im Frühjahr – in der Regel zwischen März und Juni. Die Schonzeiten sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Informieren Sie sich also gut, wie es in Ihrer Region aussieht, bevor es zum Barschangeln geht. In Deutschland benötigen Sie für fast alle Gewässer einen Angelschein. Stellen Sie vorab also sicher, dass Sie alle Bedingungen erfüllen, um Strafen zu vermeiden. 

Sollten Sie weitere Informationen zum Thema oder zu unseren Produkten benötigen, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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